Die Corona Tracking App & Globale Diktatur

Es soll in Kürze eine Corona Tracing app eingeführt werden, die eine Warnung ermöglicht, ob und wie lange man sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hat. Diese App wird als Voraussetzung angesehen, die Corona Pandemie zu überwinden.
Die in den letzten Wochen in den MainstreamMedien geführte Debatte um den Datenschutz dieser App ist an irreführenden Halbinformationen kaum zu überbieten.
Diese Debatte gaukelt der Bevölkerung vor, dass die App freiwillig und anonym sei und keine zentrale Datenspeicherung damit verbunden sei.

In Wirklichkeit ist diese App der Einstieg in das Horrorszenario der totalen globalen Überwachung.

Zentrale Datenspeicherung oder dezentraler Ansatz.

Das Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing (PEPP-PT) consortium hat unter der Federführung des Fraunhofer Heinrich Hertz Institute eine solche App entwickelt. Diese folgte dem Prinzip des „Privacy by Design“ und wurde von Frankreich, Deutschland, Italien und England unterstützt. Die Daten sollten zentral, z.B. beim Robert Koch Institut gespeichert werden.
300 Wissenschaftler haben dagegen einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin geschrieben:

Wissenschaftler warnen vor „beispielloser Überwachung““

Der Datenschutz sei bei einer zentralen Speicherung nicht gewährleistet. Statt dessen fordern sie den dezentralen Ansatz von Google und Apple.

„Mit Veröffentlichung des Protokolls 1.1 von Apple und Google, das diese nun „Exposure Notifcation“ nennen, erteilten die beiden Konzerne einem zentralen Ansatz eine klare Absage.“

Das ist ja kaum zu glauben. Doch dann hören wir:

„Apple und Google wollen die Kontaktdaten auf den Smartphones der Anwender speichern, nicht auf einem zentralen Server. Erst wenn jemand mit Covid-19 positiv getestet wurde, werde die Information an einen Server übertragen, wenn der Betroffene dem zustimme.“

https://t3n.de/news/google-apple-arbeiten-technologie-1270387/

Die Kontakte der einzelnen Nutzer bleiben auf dessen Handy, aber die wirklich interessanten Daten, die Gesundheitsdaten , ob eine Person infiziert ist,wann sie genesen ist, ob sie geimpft wurde, werden zentral gespeichert.

Wie kann man dann von einer dezentralen App reden und so tun als ob gar nichts zentral gespeichert würde. Dies ist eine Verschleierung nach dem Muster der Orwell‘schen DoubleThink Logik.
Mit dieser Bewusstseinsmanipulation werden die Menschen den grössten globalen Überwachern vertrauensvoll ausgeliefert.

Eine erneute Glanzleistung unserer Pseudo-Wissenschaftler. Auch der CCC (Chaos Computer Club) lässt sich für diese Verschleierung missbrauchen und hat damit als Datenschützer abgedankt.
Ganz nebenbei haben sie damit den Versuch der Europär eine partielle Unabhängigkeit gegenüber den globalen Giganten Google und Konsorten zu erreichen, ausgerechnet unter dem Deckmantel des besseren Datenschutzes, zu Fall gebracht.
Am 26.4. berichtet die tagesschau

„Radikaler Kurswechsel: Die Bundesregierung setzt bei der geplanten Corona-Tracing-App nun doch auf ein anderes Konzept. Für die bisherige Wahl war sie heftig angegriffen worden.“

Die zentrale Speicherung dieser globalen Gesundheits- Daten bei Google und Apple, die sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen haben, ist der Beginn der Umsetzung der Horrorvision einer globalen Überwachungsarchitektur an der das Weltwirtschaftsforum, der Club der größten multinationalen Unternehmen, arbeitet: Das Known-Traveller-Digital-Identity-Programm (KTDI). In einem Interview vom 24. März beschreibt Microsoft-Gründer Bill Gates, wie Covid-19 ein erster globaler Anwendungsfall für diese Infrastruktur sein könnte. https://norberthäring.de/?p=3858&preview=trü

Gates verbindet die zentral gespeicherten Daten aus der Corona Tracking app mit dem Thema Lockerung der Reisebeschränkungen, indem er sagt:

Schlussendlich werden wir ein Zertifikat für die brauchen, die entweder genesen oder geimpft sind, weil wir nicht wollen, dass Menschen beliebig durch die Welt reisen, in der es Länder gibt, die es (das Virus) leider nicht unter Kontrolle haben. Man will diesen Menschen nicht die Möglichkeit komplett nehmen, zu reisen und zurückzukommen. Deshalb wird es schließlich eine Art digitalen Immunitätsbeleg geben, der die globale Öffnung der Grenzen ermöglichen wird.

„Wenn ein digitaler Beleg für das internationale Reisen global nutzbar sein soll, braucht es einen Speicherort für die Belege, der als sicher gilt und allgemein zugänglich ist, einen Standard für den Datenaustausch, der überall funktioniert, und einen globalen Standard für die Zertifizierung der Echtheit eines Belegs. All das will das von der US-Homeland Security und dem Weltwirtschaftsforum vorangetriebene Known-Traveller-Programm entwickeln und durchsetzen….
Die Tracking App von Google und Apple setzt voraus, dass Gesundheitsbehörden einspeisen können, welche Telefonnummer mit einem positiv Getesteten verbunden ist.

Norbert Häring

Und Google und Apple können die Telefonnummern dank der Touch-technologie von Smartphones mit weiteren biometrischen Daten verbinden:

Das lässt sich leicht ergänzen darum, dass sie ein Häkchen bei genesen oder geimpft machen können. Und schon ist das Known-Traveller-Programm in einer ersten Anwendung fertig. Und wie es sein soll, ist die Freiwilligkeit, die Hoheit über die eigenen Daten (Self-Sovereign Identity) komplett gewahrt. Alle dürfen selbst entscheiden, ob sie reisen und die App nutzen möchten, oder ob sie lieber zuhause bleiben.“

Norbert Häring

Es gibt dabei aber das Problem, dass diese Tracking app nur auf SmartPhones funktioniert, aber nicht jeder hat ein solches:

„Unterdessen wiesen Branchenexperten hin, dass der von allen Beteiligten favorisierte Einsatz der Funk-Technik „Bluetooth Low Energy“ auf vielen älteren Smartphone-Modellen nicht möglich ist. Der Standard werde von rund zwei Milliarden Geräten weltweit nicht unterstützt, sagte Neil Shah, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research, der Financial Times““

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2020-04/corona-app-initiative-pepp-pt-datenschutz-warnung-forscher

Aber auch dafür könnte es eine Lösung geben, nämlich implantierbare „Quantum dot Tatoos“, die in der Lage sind, die Impfgeschiche einer Person auszuweisen und zukünftig noch weitere Informationen speichern kann. Die Entwicklung der „Quantum dot Tatoos“ findet am MIT statt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation gefördert.

Die folgenden Ausführungen sind von Norbert Häring übernommen und teilweise ergänzt:

Es geht bei Digital Identity, nicht einfach darum– wie es dem dummen Volk gern vorgemacht wird – jedem eine einfache Möglichkeit zu geben, per digitaler Geburtsurkunde oder digitalem Personalausweis nachzuweisen, wer man ist. …
.. es geht darum, alles was über eine Person bekannt ist, in eine von allen teilnehmenden Konzernen und Regierungen anzapfbare und hoheitlich jederzeit manipulierbare Datenbank einzuspeisen.
Das schliesst auch Vorhersagen des Verhaltens ein. Dann könnte man bestraft werden, obwohl man gar nichts getan hat, nur weil ein Rechenmodell zu dem Schluss kommt, man könnte demnächst Ärger machen. Zitats des Google-Managers Rob Torres :
„Technologieunternehmen haben große Fortschritte beim Data-Mining, Maschinenlernen und künstlicher Intelligenz gemacht, die fortgeschrittene prognostische Analysen ermöglichen. In Kombination mit von den Passagieren gelieferten Informationen können diese Technologien von Regierungen genutzt werden, um (…) komplexe Muster in großen Datenbeständen mit dem Ziel zu analysieren, Sicherheitsrisiken an Grenzen vorherzusagen.“
Der Weg geht in die totale algorithmische Bevölkerungskontrolle. Wer in Wuhan keinen grünen Button auf seinem Überwachungs-Smartphone vorweisen kann, der signalisiert, dass man wahrscheinlich nicht infiziert ist, der kann sich höchstens zu Fuß bewegen und darf Restaurants und ähnliches nicht betreten.

Norbert Häring

Werden erst dann wieder die Restaurants bei uns geöffnet, wenn wir mit einem digitalen Zertifikat nachweisen können, dass wir nicht infiziert sind?

Wenn wir digitale Identität sagen, müssen wir es verstehen als die Summe aller Attribute, die über uns in der digitalen Welt existieren, eine laufend wachsende und sich entwickelnde Sammlung von Datenpunkten.
Das Zitat ist übernommen aus dem “EU blockchain observatory report on digital identity and blockchain“.

Norbert Häring

Eine solche digitale Identität ist Voraussetzung für eine Kryptowärung als einziges Zahlungsmittel .

Dann ist man für alles was man tun will, darauf angewiesen, dass in der Datenbank an den richtigen Stellen ein Häkchen steht. Fällt man bei der eigenen Regierung in Ungnade, zieht sie das Häkchen beim Personalausweis nachträglich zurück.
Man kann dann versuchen, es noch eine Weile durchzuhalten. Am besten aber macht man es so, wie im Science Fiction “Sonne auf Kredit” von Michel Grimaud aus dem Jahr 1975. Wenn die elektronische Karte, die man in der Romanzukunft überall braucht um sich zu bewegen und seine Rationen zu bekommen, von einem der Kontrollautomaten eingezogen wird, geht man “freiwillig” ins Gefängnis und bleibt dort, weil man sonst verhungert.

Norbert Häring

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